Diskussion:AG Nazifrei: Unterschied zwischen den Versionen

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(Patzierung der AG)
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:find ich auch, dieses ohnehin zweifelhafte argument, wir müssten uns aus taktischen gründen der mehrheitsmeinung anpassen (protest?) hier richtig eklig. als ob es etwas bringt  zwischen "gewaltbereit" und "gewaltfrei" ''derart'' zu differenzieren...vllt wäre es besser erstens zu fragen, was gewalt ist (sind blockaden gewalt?), zweitens ob es inhaltlich wirklich so wichtig ist, leute auszugrenzen, statt gemeinsam gegen nazis vorzugehen. in jena bspws. macht sogar der oberbürgermeister bei den protesten mit (zB blockade des fests der völker), da gibts keine aufschreie gegen die böse antifa, sondern mensch erklärt sich mit allen "solidarisch, die gegen nazis sind". halte ich für besser. und bitte spar dir den begriff "linksextreme", das ist doch nicht wirklich hilfreich. das verdeckt doch mehr als es aufzeigt: wer ist denn die "mitte" und sind die aus irgendwelchen metaphysischen gründen okay? muss die merheitsmeinung gut, die abweichung schlecht sein? ist es wirklich richtig "rechtsextreme" und "linksextreme" gegenüber zu stellen? das beispiel der freiräume zeigt doch den unterschied deutlich: die einen schaffen "national befreite zonen", wo jede_r, die_der nicht ihrem bild entspricht verprügelt wird und die anderen schaffen freiräume, wo sich jede_r möglichst schön leben kann (zumindest sind das die jeweiligen selbstansprüche). das in solchen räumen schon einmal jemensch verprügelt worden ist, ist mir ebenfalls unbekannt. und zuletzt: '''jede_r macht hier, was sie_er will, solangs nicht menschenfeindlich ala nazis ist sollten wir das auch tolerieren, das ist die grundvorraussetzung dafür, dass hier so viele menschen mit so vielen verschiedenen hintergründen sinnvoll zusammenarbeiten können.''' insofern sollte eben einfach toleriert werden. wenn "konservative" das nicht aushalten mit leuten zusammenzuarbeiten, die unter umständen was gegen nazis haben, ist es für mich im übrigen auch kein verlust. [[Benutzer:Heinrich|Heinrich]] 01:03, 10. Dez 2009 (CET)
 
:find ich auch, dieses ohnehin zweifelhafte argument, wir müssten uns aus taktischen gründen der mehrheitsmeinung anpassen (protest?) hier richtig eklig. als ob es etwas bringt  zwischen "gewaltbereit" und "gewaltfrei" ''derart'' zu differenzieren...vllt wäre es besser erstens zu fragen, was gewalt ist (sind blockaden gewalt?), zweitens ob es inhaltlich wirklich so wichtig ist, leute auszugrenzen, statt gemeinsam gegen nazis vorzugehen. in jena bspws. macht sogar der oberbürgermeister bei den protesten mit (zB blockade des fests der völker), da gibts keine aufschreie gegen die böse antifa, sondern mensch erklärt sich mit allen "solidarisch, die gegen nazis sind". halte ich für besser. und bitte spar dir den begriff "linksextreme", das ist doch nicht wirklich hilfreich. das verdeckt doch mehr als es aufzeigt: wer ist denn die "mitte" und sind die aus irgendwelchen metaphysischen gründen okay? muss die merheitsmeinung gut, die abweichung schlecht sein? ist es wirklich richtig "rechtsextreme" und "linksextreme" gegenüber zu stellen? das beispiel der freiräume zeigt doch den unterschied deutlich: die einen schaffen "national befreite zonen", wo jede_r, die_der nicht ihrem bild entspricht verprügelt wird und die anderen schaffen freiräume, wo sich jede_r möglichst schön leben kann (zumindest sind das die jeweiligen selbstansprüche). das in solchen räumen schon einmal jemensch verprügelt worden ist, ist mir ebenfalls unbekannt. und zuletzt: '''jede_r macht hier, was sie_er will, solangs nicht menschenfeindlich ala nazis ist sollten wir das auch tolerieren, das ist die grundvorraussetzung dafür, dass hier so viele menschen mit so vielen verschiedenen hintergründen sinnvoll zusammenarbeiten können.''' insofern sollte eben einfach toleriert werden. wenn "konservative" das nicht aushalten mit leuten zusammenzuarbeiten, die unter umständen was gegen nazis haben, ist es für mich im übrigen auch kein verlust. [[Benutzer:Heinrich|Heinrich]] 01:03, 10. Dez 2009 (CET)
  
vielleicht geht es aber auch wirklich 'nur' einfach um den freiraum, der weder eine linke, rechte oder mittige possitionierung erlaubt. vielleicht ist da mehr hinterm tellerrand, als das was sich auf so stereotype beschrenken lässt... (bildungspolitik sollte meiner meinung nach nationalpolitik aussen vor lassen, weil eben nationalpolitik instrumentalisiert)
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vielleicht geht es aber auch wirklich 'nur' einfach um den freiraum, der weder eine linke, rechte oder mittige possitionierung erlaubt. vielleicht ist da mehr hinterm tellerrand, als das was sich auf so stereotype beschränken lässt... (bildungspolitik sollte meiner meinung nach nationalpolitik aussen vor lassen, weil eben nationalpolitik instrumentalisiert)

Version vom 13. Dezember 2009, 16:21 Uhr

Patzierung der AG

Ihr seit bei 'Kommunikation nach aussen gelistet'. Ich halte das für unglücklich platziert. Ihr possitioniert so den gesamten POT81 links... was ich damit sagen will ist: POT81 sollte alle (bildungsbedürftigen) erreichen & eure Gruppe (so platziert) wirkt auf konservative Kreise eher abschreckend, in der Art, das sie sich erst gar nicht mit unseren inhaltlichen Themen befassen, sprich Bildung.

Ich finde gegen Nazis zu sein ist keine linke Position, das ist eine Position die alle vernünftig denkenden Menschen teilen. --Martin 16:25, 9. Dez 2009 (CET)
Das stimmt. Die Frage ist aber, ob sich friedliche Bürger mit gewaltbereiten Linksextremen zusammen tun wollen. Ich für meinen Teil tue dies nicht. --Hesse 18:17, 9. Dez 2009 (CET)
Ich hatte immer den Eindruck, das sich hier weniger gewaltbereite Linksextreme rumtreiben als vielmehr zu spät gekommene Hippies von denen die Hälfte nicht mal einer Kuh was zu Leide tun möchte (Vegetarier). Ich hatte den Eindruck das hier ein riesiges Interesse an friedlicher Konfliktlösung besteht (z.B. AG Giraffe) und hier eine viel geringere Gewaltneigung besteht als im Rest der Bevölkerung. Aber das war offenbar alles falsch und es musste nur mal ein Außenseiter kommen der diesen Selbstbetrug beendet. Ja wir sind alles gewaltgeile Linksterroristen! Wir haben es bloß noch nicht gemerkt.
Spass beiseite, ich glaube du verwechselst hier jemanden mit einen Vorurteil das du hast. --Martin 18:40, 9. Dez 2009 (CET)
Ich habe nicht behauptet, dass das hier Gewaltbereit seit. Die Frage ist nur, welcher Gegendemo ihr euch anschließen wollt. Der friedlichen auf dem Theaterplatz, oder der aus deren Reihen doch eher mal Steine gegen Polizisten fliegen. Ich hoffe, dass ihr die friedliche wählt, bzw. selber veranstaltet. --Hesse 19:17, 9. Dez 2009 (CET)
Da brauche ich nicht mehr nachdenken, ich schließe mich natürlich der Demo an die auch tatsächlich etwas gegen die Nazis tun will. Wenn sich dieses Jahr auch das bürgerliche Bündnis mal dazu durchringt zu friedlichen Gegenmaßnahmen aufzurufen überlege ich auch ob ich dorthin gehe, um die Verzagten ein wenig zu ermutigen. Außerdem war ich letztes Jahr dabei als Steine auf Polizisten geflogen sind und muss sagen das es sich dabei um klassische Polizeirandale gehandelt hat. Die Polizei hat erst dutzenden Leuten mit Schlagstöcken Verletzungen (Platzwunden) zugefügt, bevor jemand auch nur einen Stein geworfen hat und das obwohl sich der Aufzug eigentlich nur auf der angemeldeten Route bewegt hat. Aber in der Zeitung stand sicher was anderes und die Landtagsabgeordneten die per kleiner Anfrage eine Klärung dieses Übergriffs gefordert haben sind sicher auch Querulanten.
Ich denke auch nicht das sich die anderen hier für die Gewissensberuhigung die der bürgerliche Aufzug im Endeffekt ist hergeben werden. --Martin 20:15, 9. Dez 2009 (CET)

Ich finds gut, dass es diese AG gibt und ich würds auch wichtig finden, wenn der gesamte pot (plenum) sich zum 13.2. (besser noch eher) klar gegen Nazis stellt (wenn es gewollt ist kann man da ja durchaus einen Bezug zu Bildung herstellen). Ich weiß nicht was das für "konservative Kreise" sein sollen, die durch eine Stellungnahme gegen Nazis angeblich abgeschreckt werden.

find ich auch, dieses ohnehin zweifelhafte argument, wir müssten uns aus taktischen gründen der mehrheitsmeinung anpassen (protest?) hier richtig eklig. als ob es etwas bringt zwischen "gewaltbereit" und "gewaltfrei" derart zu differenzieren...vllt wäre es besser erstens zu fragen, was gewalt ist (sind blockaden gewalt?), zweitens ob es inhaltlich wirklich so wichtig ist, leute auszugrenzen, statt gemeinsam gegen nazis vorzugehen. in jena bspws. macht sogar der oberbürgermeister bei den protesten mit (zB blockade des fests der völker), da gibts keine aufschreie gegen die böse antifa, sondern mensch erklärt sich mit allen "solidarisch, die gegen nazis sind". halte ich für besser. und bitte spar dir den begriff "linksextreme", das ist doch nicht wirklich hilfreich. das verdeckt doch mehr als es aufzeigt: wer ist denn die "mitte" und sind die aus irgendwelchen metaphysischen gründen okay? muss die merheitsmeinung gut, die abweichung schlecht sein? ist es wirklich richtig "rechtsextreme" und "linksextreme" gegenüber zu stellen? das beispiel der freiräume zeigt doch den unterschied deutlich: die einen schaffen "national befreite zonen", wo jede_r, die_der nicht ihrem bild entspricht verprügelt wird und die anderen schaffen freiräume, wo sich jede_r möglichst schön leben kann (zumindest sind das die jeweiligen selbstansprüche). das in solchen räumen schon einmal jemensch verprügelt worden ist, ist mir ebenfalls unbekannt. und zuletzt: jede_r macht hier, was sie_er will, solangs nicht menschenfeindlich ala nazis ist sollten wir das auch tolerieren, das ist die grundvorraussetzung dafür, dass hier so viele menschen mit so vielen verschiedenen hintergründen sinnvoll zusammenarbeiten können. insofern sollte eben einfach toleriert werden. wenn "konservative" das nicht aushalten mit leuten zusammenzuarbeiten, die unter umständen was gegen nazis haben, ist es für mich im übrigen auch kein verlust. Heinrich 01:03, 10. Dez 2009 (CET)

vielleicht geht es aber auch wirklich 'nur' einfach um den freiraum, der weder eine linke, rechte oder mittige possitionierung erlaubt. vielleicht ist da mehr hinterm tellerrand, als das was sich auf so stereotype beschränken lässt... (bildungspolitik sollte meiner meinung nach nationalpolitik aussen vor lassen, weil eben nationalpolitik instrumentalisiert)