Abbau von Zulassungsbeschränkungen

Aus POT81
Version vom 4. Dezember 2009, 14:36 Uhr von DanRe (Diskussion | Beiträge) (aktuelle Situation)
Wechseln zu: Navigation, Suche

aktuelle Situation

Dem Mangel an Kapazitäten der Universitäten hinsichtlich der Raum- und Betreuungssituation wird zur Zeit mit Zulassungsbeschränkungen begegnet. Zugleich lässt sich ein allgemeiner Trend feststellen, mit Hilfe jener Zulassungsbeschränkungen die angeblich "Geeignetsten" für einen Studiengang zuzulassen.

Forderungen

  • Anstatt Zulassungsbeschränkung,Studiumsplätze für alle ermöglichen durch Ausbau der Studienkapazitäten
  • Wenn keine Studiumsplätze für alle vorhanden sind(in Umbauphase), dann fachbezogene Aufnahmeprüfung anstatt NC
    • bereits bestandene Eignungstests sollten eine mehrjährige Gültigkeit besitzen und bei nochmaliger Bewerbung positiv angerechnet werden (wenn a.G. der Studienplatzkapazität bei erstmaliger Bewerbung keine Zulassung erfolgen konnte)


Begründung

  • Der NC sagt nichts darüber aus,in wie fern man mit dem jeweiligen Studienfach zurecht kommt.
  • Die Ziele der Bundesregierung, die Studienanfängerquote zu erhöhen, wird
  • Jemand, der sein Wunschstudienfach nicht studieren kann und dadurch ein anderes Fach studiert,wir für jenes Fach viel weniger Motivation mitbringen. Dadurch kann die Abbrecherquote steigen.
  • Wenn jemand mit seinem Wunschstudienfach überfordert ist, dann kann er immernoch aufhören. Generell muss aber die Chance garantiert sein, sich nach den eigenen Interessen zu bilden.


Verweise

  • [Refernz Bologna-Reform:]
    • KMK: 3ter Sachstandsbericht
      • "Zu den Zielen dieser Initiative gehören die Steigerung der Studienanfängerquote auf 40 Prozent, eine größere Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, die Förderung von Weiterbildung und die verbesserte Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen."