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==Aktuelles==
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#REDIRECT [[AG Inhaltliche Arbeit]]
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Treffen Samstag im Potthoff ab 14 Uhr.
 
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Einlesearbeit bitte schonmal selbstständig durchführen.
 
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== Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung bestehend aus CDU/CSU/FDP  ==
 
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*Interpretation abgeschlossen
 
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*Schriftliche aufarbeitung erfolgt zeitnah
 
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== Koalitionsvertrag der sächsichen Landesregierung CDU/FDP ==
 
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*Bitte 2-3 Personen
 
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*Bildungs -und Forschungsrelevante Punkte interpretieren und diskutieren
 
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== Hochschulrahmengesetz ==
 
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*2-3 Personen
 
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*Folgen der Abschaffung des HRG analysieren
 
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== Material ==
 
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*[http://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf Koalitionsvertrag der Bundesregierung]
 
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*[http://www.fdp-fraktion-sachsen.de/artikel/Koalitionsvereinbarung2009_09_16.pdf Koalitionsvertrag der Landesregierung]
 
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*[http://www.bmbf.de/pub/hrg_20020815.pdf Hochschulrahmengesetz]
 
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*[https://tu-freiberg.de/zuv/service/pdf/gesetze/saechs-hg.pdf Sächsisches Hochschulgesetz]
 
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*[http://www.nachdenkseiten.de/?p=4307 Analyse des Koalitionsvertrages (Bund)]
 
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==Quelltext==
 
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    Hochschulen und Forschung
 
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    Sachsens Wissenschaftslandschaft ist durch eine große Vielfalt von profilierten techni-
 
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    schen sowie kultur- und geisteswissenschaftlichen Schwerpunkten gekennzeichnet. Sie
 
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    erbringt exzellente Forschung und bietet attraktive Studien- und Umfeldbedingungen.
 
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    Wir werden die guten Bedingungen nutzen, um junge Menschen für ein Studium in
 
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    Sachsen zu gewinnen.
 
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    Zugleich befinden sich die Einrichtungen und Hochschulen im regionalen, nationalen
 
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    und internationalen Wettbewerb sowie in einem Prozess der Differenzierung und Ver-
 
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    netzung. All dies wird zu einer neuen Struktur der sächsischen Hochschul- und For-
 
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    schungslandschaft führen. Einzelne Einrichtungen sollen und werden internationale
 
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    Spitzenplätze belegen und somit die weltweite Bedeutung des Wissenschaftsstandortes
 
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    Sachsen untermauern. Ergänzend stellen sich andere Hochschulen und Einrichtungen
 
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    dem nationalen oder regionalen Wettbewerb auf hohem qualitativen Niveau und orien-
 
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    tieren sich an den nationalen und regionalen Bedarfen und Bedingungen. „Qualität in
 
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    der Breite“ sehen wir daher neben Exzellenz als gleichwertiges Ziel.
 
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    Wir wollen Sachsen als Ingenieurschmiede Deutschlands erhalten und gemeinsam mit
 
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    der Wirtschaft attraktive Bedingungen schaffen, damit mehr Absolventen nach ihrem
 
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    Studium in Sachsen bleiben.
 
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    Wir wollen attraktive Profile und gute Arbeitsbedingungen ausbauen, nutzen und regi-
 
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    onal, national wie auch international bekanntmachen. Dafür brauchen die Hochschu-
 
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    len ein hohes Maß an Freiheit und Eigenverantwortung.
 
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    Die Koalitionspartner vereinbaren dazu:
 
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    Wir bauen die Eigenverantwortung und Freiheiten der Hochschulen hinsichtlich ihrer
 
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    strategischen Orientierung sowie ihrer Personal- und Finanzausstattung aus. Dazu
 
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    werden wir das sächsische Hochschulgesetz weiterentwickeln. Staatliche Aufgabe ist
 
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    es vor allem, sich auf Zielvereinbarungen mit den Hochschulen und deren Einhaltung
 
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    zu konzentrieren. Davon soll wiederum das Ausmaß der öffentlichen Finanzierung ab-
 
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    hängen.
 
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    Wir werden Globalhaushalte konsequent einführen. Dabei müssen die Hochschulen
 
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    entsprechende Verantwortung übernehmen und Vorsorge treffen.
 
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    Wir sichern die Basis für die Entwicklung der Hochschulen durch eine solide Grundfi-
 
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    nanzierung und finanzielle Planungssicherheit.
 
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    Wir wollen, dass die Bezahlung beziehungsweise Besoldung von wissenschaftlichem
 
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    Personal und Professoren an den Wettbewerb und individuelle Leistungen angepasst
 
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    werden. Daher wirken wir darauf hin, dass die Hochschulen langfristig eigene Tarif-
 
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    verträge für das Wissenschaftspersonal abschließen können und die Professorenbesol-
 
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    dung für leistungsgerechte Vergütungen deutlich mehr Spielräume zulässt.
 
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    Wir streben die Möglichkeit stärker differenzierter Karrierepfade an den Hochschulen
 
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    an, innerhalb derer sich Wissenschaftler zeitweise oder grundsätzlich verstärkt der
 
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    Forschung oder Lehre widmen können.
 
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    Wir werden die Voraussetzungen verbessern, damit Hochschulen sich stärker durch
 
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    Dritte finanzieren lassen können und Anreize für die Einwerbung von Drittmitteln ver-
 
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    stärken.
 
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    Wir werden die Bachelor- / Master-Studienreform gemeinsam mit den sächsischen
 
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    Hochschulen evaluieren und weiterentwickeln.
 
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    Wir werden die hohe Qualität der Universitätsklinika und medizinischen Fakultäten
 
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    der beiden Universitäten Dresden und Leipzig sichern. Außerdem verzahnen wir diese
 
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    noch besser mit den anderen medizinischen Einrichtungen.
 
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    Wir werden die Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen un-
 
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    tereinander wie auch mit der Wirtschaft befördern. Ansätze und Projekte wie die Alli-
 
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    anz „DRESDEN-Konzept“ werden wir unterstützen. Sie sollen die Differenzierung
 
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    und Vernetzung der sächsischen Hochschullandschaft insgesamt voranbringen und
 
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    dazu beitragen, dass sächsische Hochschulen erfolgreich an der nächsten Phase der
 
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    Exzellenzinitiative teilnehmen.
 
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    Wir bekennen uns zur Freiheit der Forschung und unterstützen auch Bereiche wie die
 
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    grüne Gentechnologie, rote Biotechnologie, Nanotechnologie sowie die Kernsicher-
 
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    heitsforschung.
 
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    Wir unterstützen den Ausbau der Grundlagenforschung wie auch der wirtschaftsnahen,
 
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    anwendungsorientierten Forschungsinfrastruktur und werden dabei insbesondere die
 
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    Energieforschung stärken. In diesem Zusammenhang unterstützen wir auch die Errich-
 
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    tung eines Kompetenzzentrums „Ressourcen“ in Freiberg.
 
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    Wir setzen uns dafür ein, dass Hochschulen und insbesondere die Berufsakademie
 
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    Sachsen qualifizierten Berufstätigen auch ohne Hochschulzugangsberechtigung Wei-
 
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    terbildungsangebote unterbreiten.
 
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    Wir wollen die Berufsakademie Sachsen weiterentwickeln.
 
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    Wir wollen der Lehramtsausbildung neue Impulse geben und die notwendigen päda-
 
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    gogischen Fähigkeiten und Erfahrungen der angehenden Lehrer stärker fördern.
 
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    Sachsen wird keine gesetzlichen Studiengebühren festschreiben. Bei deutlicher Über-
 
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    schreitung der Regelstudienzeit sollen Gebühren erhoben werden. Wir wollen größere
 
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    finanzielle Handlungs- und Entscheidungsfreiheit für unsere Hochschulen.
 
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    Wir unterstützen die Bemühungen des Bundes, das System der Studienfinanzierung zu
 
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    verbessern. Der Freistaat wird zusammen mit der Wirtschaft Stipendienprogramme für
 
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    Studierende und Doktoranden entwickeln.
 
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    Wir werden ressortübergreifend ein Konzept erarbeiten, um die Vereinbarkeit von
 
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    Studium und Familie zu verbessern und damit die Studienbedingungen in Sachsen
 
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    noch attraktiver machen.
 
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    Wir unterstützen die Hochschulen und Forschungseinrichtungen Sachsens, Existenz-
 
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    gründungen aus ihren Einrichtungen heraus gezielt und verstärkt zu befördern. Dabei
 
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    sollen Vorhaben begleitet und das notwendige „Existenzgründungswissen“ vermittelt
 
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    werden. Wir wollen zusätzliche Anreize für den Technologietransfer zwischen Wis-
 
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    senschaft und Wirtschaft schaffen.
 
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Aktuelle Version vom 22. November 2009, 20:00 Uhr

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