Schaffung eines einheitlichen Profilsemesters: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Januar 2010, 16:52 Uhr

Situation

Die TU Dresden hat in vielen Studiengängen mit hohen Abbruch- und Durchfallquoten zu kämpfen. Als Beispiele sind "" exemplarisch zu nennen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Unzureichende Beschreibung oder Beschäftigung mit dem Studiengang, zu hohe Anforderungen, ... .

Studierende sind im ersten Semester damit beschäftigt, sich an das Klima und die Arbeitsweise der Hochschule zu gewöhnen und sich in den Studiengang, die Lehrinhalte und bei Interesse in die Gremien einzuarbeiten. Dabei bleibt oft keine Zeit für einen reflektierten Blick auf das eigene Studium, geschweige denn Zeit, sich parallel nach einem anderen umzuschauen und entsprechende Lehrveranstaltungen zu besuchen. Die Entscheidung, welcher Studiengang der Hochschule inhaltlich, strukturell und didaktisch zu einem angehenen Studenten passt, ist kaum möglich. Bis jetzt bietet vor allem die Sommeruniversität einen Zugang, doch dieser Einblick ist kaum ausreichend.

Momentan wird das BAföG für die Regelstudienzeit des neu begonnenen Studiengangs nur auf Kulanz bezahlt. Allerdings nur bei Vorlage einer Begründung und bis dato nur 1 bis 2 Semestern studiert wurde. Selbst im Vollzeitstudium bekommt der Studierende in dieser Zeit noch keinen Einblick in den Studiengang, da gerade in den ersten Semestern fast ausschließlich Grundlagen gelehrt werden. Somit sinkt auch die Motivation bis ins Hauptstudium vorzudringen und die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs steigt.

Forderung

  • Schaffung eines einheitlichen Profilsemesters mit den Bedingungen:
    • keine Anrechnung auf Regelstudienzeit, somit auch BAföG-Zahlung
    • Grundstock an Pflichtlehrveranstatungen (Methoden, Gremien der Hochschule, Kompetenzförderung, Ringvorlesung, ...)
    • kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für Profilsemesterstudenten
    • Möglichkeit in einigen Lehrveranstaltungen Prüfungen abzulegen (Vgl. Orientierungssemster für Außlandsstudenten an der TU Dresden)

Begründung

  • Ein Profilsemester schafft einen adäquate Brücke von der Schule zur Uni und ermöglicht jedem Studierenden, sich zu orientieren, über das Hochschulleben zu informieren und an diesem bereits zu partizipieren.
  • Langfristig löst eine bessere Vorbereitung auf das Hochschulleben Kapazitätsprobleme und minimiert die Abbruch- und Durchfallquote.

Ausblick

Verschiedene Formen des Profilsemesters anbieten:

  • Erwachsenenbildung: BAföG-unabhängig und unbegrenzt wiederholbar (Grundstock an Pflichtveranstaltungen natürlich entsprechend anders/themenbezogen)

Verweise

  • französisches Modell
  • amerikanisches Modell
  • andere Hochschulen